ADHS bei Erwachsenen

Medizinische und psychologische Statistiken zeigen, dass ein Teil der Patienten, die als Kinder bereits unter ADS oder ADHS litten, auch im Erwachsenenalter eine Unterstützung benötigen. Sie werden in der Regel, medikamentös oder/und verhaltenstherapeutisch und/oder mit Neurofeedback behandelt. Insbesondere das Neurofeedback ist gut für die Erwachsenen geeignet und wird auch von unseren Praxen angeboten.

Grundsätzlich unterscheidet sich das ADS/ADHS – Bild im Kindesalter deutlich von den Symptomen im Erwachsenenalter. Bei vielen Erwachsenen steht die Hyperaktivität nicht mehr im Vordergrund, sie leiden eher unter Impulsivität und Konzentrationsproblemen. Sehr häufig stehen auch Ängste, Depressionen oder Zwänge im Vordergrund. Daraus resultieren oft Probleme am Arbeitsplatz und in der Arbeit. Dies ist die Ursache dafür, dass nur wenige Erwachsenenpsychiater an die Diagnose ADHS/ADS denken. Sollten Sie dieser Diagnose selber nachgehen wollen, dann stehen Ihnen die beiden WHO (Weltgesundheitsorganisation) -Fragebögen zur Verfügung:

Fragebögen für Erwachsene mit Verdacht auf ADHS, Depression und Angsterkrankung

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Fragebögen lediglich einen Verdachtsmoment für ADHS oder Depression ergeben. Keinesfalls lässt sich eine Erkrankung anhand der Fragebögen alleine einwandfrei diagnostizieren.

WHO Wohlbefinden Fragebogen (Depression / Angst)

WHO ADHS Fragebogen

Eine gute Darstellung des Themas finden Sie auch auch in den beiden Videos, die (leider nur auf Englisch) hier eingebettet sind. Es gibt nur wenige Erwachsenenpsychiater, die sich darauf spezialisiert haben, ADS/ADHS Patienten zu behandeln. Hier finden Sie die Übersicht der Kollegen, mit denen wir kooperieren:

LISTE FOLGT IN KÜRZE.

 

ADHD As A Difference In Cognition, Not A Disorder.

Stephen Tonti at TEDxCMU